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Strafrecht

Strafrecht 

Als ausgebildete Kriminologin ist und bleibt das Strafrecht in all seinen Aspekten ein wichtiges Standbein für meine Kanzlei. 

Der Beginn einer Strafakte kann sehr spannend sein, wenn ein Rechtsanwalt seitens eines Untersuchungshäftlings konsultiert wird, der sich noch nie etwas zu Schulden hat machen lassen und der dann beschuldigt wird, als Komplize einer kriminellen Diebesbande anzugehören.

Das Tätigkeitsgebiet im Strafrecht ist für jeden Rechtsanwalt spannend: weil jede vorgeworfene Tat muss der Rechtsanwalt auf unterschiedlicher Ebene analysieren: vertritt der Rechtsanwalt die Zivilpartei, muss er natürlich alles daran setzen (bzw. mit Hilfe der Staatsanwaltschaft), damit die Straftat als erwiesen erklärt wird, so dass die Zivilbestellung (siehe Schadenersatzforderung) auch als begründet erklärt wird.

Andererseits vertritt der Rechtsanwalt den Beschuldigten, so wird er alles dran setzen, um den Freispruch für seinen Mandanten zu erhalten: ist dies nicht möglich aufgrund der Aussagen des Beschuldigten, gilt es dann vor allem, die Verkündung eines milden Urteils zu erreichen.

 

News

 

Verpflichtung ab dem 01. März 2016 die Beschwerdegründe im Falle einer Berufung im Strafrecht anzugeben (Art. 89 Gesetz „Pot-pourri II“) (25.02.2016)


Jeder, der im Strafrecht Berufung einlegt, ist ab dem 1. März 2016 verpflichtet, präzise die Punkte der erstinstanzlichen Entscheidung vorzubringen, die man zu ändern wünscht, sowie die entsprechenden  Begründungen. Anderenfalls kann der Richter die Berufung für unzulässig erklären.

 

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Der Rekurs vor dem Rat für Ausländerstreitsachen wird teurer (08.07.2015)

 

Der Rekurs vor dem Rat für Ausländerstreitsachen wird ab sofort 186 Euro kosten, was eine Erhöhung um 11 Euro bedeutet. Die zu zahlende Eintragungsgebühr für eine Beitrittsantragschrift ist ebenfalls erhöht worden. Der Rat fordert einen Betrag in Höhe von 133 Euro anstatt 125 Euro.

 

 

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Wartezeit für die Entschädigung der Arbeitsunfähigkeit auf 12 Monate erhöht (Art. 154 – 156 und Art. 159 – 169 LP 2015) (21.01.2015)


Die Dauer der zu durchlaufenden Wartezeit, um Anrecht auf eine Entschädigung der Arbeitsunfähigkeit zu erhalten, ist verdoppelt worden.

 

Es ändert sich jedoch nichts in Bezug auf das Mutterschaftsgeld, auf die gewährten Entschädigungen während dem Vaterschaftsurlaub oder dem Geburtsurlaub, dem Adoptionsurlaub oder dem umgewandelten Mutterschaftsurlaub.

 

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Autonome Bewährungsstrafe um ein Jahr verschoben


Die Bewährung als autonome Strafe wird noch ein Jahr warten müssen. Das Verfahren wurde in der Tat auf spätestens den 1. Dezember 2015 verschoben.

 

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Überwachung mit Fußfessel ausgeweitet

Aus der Überwachung mit der elektronischen Fußfessel wird eine eigenständige, vollwertige Strafe.

 

Die Strafe per Fußfessel darf aber nur für Delikte zuerkannt werden, die mit maximal ein Jahr Gefängnis geahndet werden. Aus praktischen und finanziellen Gründen gilt als Untergrenze eine Haftstrafe von mindestens einem Monat. Für schwerere Delikte wie Totschlag, Vergewaltigung, oder Geiselnahme kommt ein Absitzen mit elektronischer Überwachung nicht infrage.

 

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