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Zivilrechtliche Haftung

Zivilrechtliche Haftung

Die Frage der zivilrechtlichen Haftung beruht noch auf eine Bestimmung des Code Napoléon vom 21. März 1804, Bestimmung die das Belgische Gesetzbuch übernommen hat und heute noch, und zwar unter Artikel 1382 des ZGB, wo geschrieben steht: "Jegliche Handlung eines Menschen, durch die einem anderen ein Schaden verursacht wird, verpflichtet denjenigen, durch dessen Verschuldung der Schaden entstanden ist, diesen zu ersetzen..."

Als Rechtsanwalt bleibt man hier gefordert, die 3 Pfeiler der Zivilrechtlichen Haftung zu prüfen, und zwar: den Fehler, den ursächlichen Zusammenhang und den Schaden.

Auch hier obliegt es dem Rechtsanwalt des Klägers, eine Akte derart zu gestalten, um den Richter zu überzeugen, dass aufgrund des alleinigen Fehlers der Person X der Mandant Y einen Schaden in Höhe von x € zugefügt wurde.

Die Rechtsprechung geht davon aus, dass der Fehler immer nach dem Kriterium des guten Familienvaters zu urteilen gilt.

Es soll überprüft werden, ob ein guter Familienvater, d.h. eine Person wie du und ich, in derselben Situation ebenfalls einen Fehler begangen oder anders reagiert hätte.

 

News

 

Verpflichtung ab dem 01. März 2016 die Beschwerdegründe im Falle einer Berufung im Strafrecht anzugeben (Art. 89 Gesetz „Pot-pourri II“) (25.02.2016)


Jeder, der im Strafrecht Berufung einlegt, ist ab dem 1. März 2016 verpflichtet, präzise die Punkte der erstinstanzlichen Entscheidung vorzubringen, die man zu ändern wünscht, sowie die entsprechenden  Begründungen. Anderenfalls kann der Richter die Berufung für unzulässig erklären.

 

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Der Rekurs vor dem Rat für Ausländerstreitsachen wird teurer (08.07.2015)

 

Der Rekurs vor dem Rat für Ausländerstreitsachen wird ab sofort 186 Euro kosten, was eine Erhöhung um 11 Euro bedeutet. Die zu zahlende Eintragungsgebühr für eine Beitrittsantragschrift ist ebenfalls erhöht worden. Der Rat fordert einen Betrag in Höhe von 133 Euro anstatt 125 Euro.

 

 

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Wartezeit für die Entschädigung der Arbeitsunfähigkeit auf 12 Monate erhöht (Art. 154 – 156 und Art. 159 – 169 LP 2015) (21.01.2015)


Die Dauer der zu durchlaufenden Wartezeit, um Anrecht auf eine Entschädigung der Arbeitsunfähigkeit zu erhalten, ist verdoppelt worden.

 

Es ändert sich jedoch nichts in Bezug auf das Mutterschaftsgeld, auf die gewährten Entschädigungen während dem Vaterschaftsurlaub oder dem Geburtsurlaub, dem Adoptionsurlaub oder dem umgewandelten Mutterschaftsurlaub.

 

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Autonome Bewährungsstrafe um ein Jahr verschoben


Die Bewährung als autonome Strafe wird noch ein Jahr warten müssen. Das Verfahren wurde in der Tat auf spätestens den 1. Dezember 2015 verschoben.

 

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Überwachung mit Fußfessel ausgeweitet

Aus der Überwachung mit der elektronischen Fußfessel wird eine eigenständige, vollwertige Strafe.

 

Die Strafe per Fußfessel darf aber nur für Delikte zuerkannt werden, die mit maximal ein Jahr Gefängnis geahndet werden. Aus praktischen und finanziellen Gründen gilt als Untergrenze eine Haftstrafe von mindestens einem Monat. Für schwerere Delikte wie Totschlag, Vergewaltigung, oder Geiselnahme kommt ein Absitzen mit elektronischer Überwachung nicht infrage.

 

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