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Elvira HEYEN

ELVIRA HEYEN, geboren am 25.09.1969 in MALMEDY.

Nach bestandenem Abitur an der St. Maria-Goretti Schule in ST.VITH im Juni 1987, absolvierte ich von September 1997 bis Juni 1989 meine beiden Kandidaturen der Rechtswissenschaften in NAMUR, die ich jeweils mit Auszeichnung bestand.

Von 1989-1992 befolgte ich dann die 3 Lizenzen der Rechtswissenschaften in LOUVAIN-LA-NEUVE, wobei ich das Jura-Studium im September 1992 mit Auszeichnung beendete.
Während des Sommersemesters April-Juli 1992 hatte ich das Glück, im Rahmen des ERASMUS-Austauschprogramms an der Universität in WÜRZBURG einen Einblick in das deutsche Rechtswesen zu erhalten.
Von September 1992- September 1994 absolvierte ich dann eine Lizenz in Kriminologie an der Freien Universität in BRÜSSEL, Studium, das ich mit größter Auszeichnung bestand.
Meine Abschlussarbeit behandelte das Thema der alternativen Strafe : Arbeiten im Interesse der Allgemeinheit ( travaux d’intérêt général ), heute als geläufige Strafe unter dem Namen „Arbeitsstunden“ bekannt, und auch im Strafgesetzbuch verankert.

Am 25. Oktober 1994 leistete ich den Eid als Anwältin vor dem Appellationshof in LÜTTICH, dies in Anwesenheit meines Praktikumslehrers ( maître de stage ), Herrn R.A. DUMOULIN Georges, Rechtsanwalt in 4800 VERVIERS, Place Albert, 1, 4.
Ab Oktober 1994 bis Ende des Jahres 2000 arbeitete ich vorrangig als zuerst als Praktikantin, dann als Mitarbeiterin in der Kanzlei DUMOULIN.

Der Wunsch nach mehr Selbständigkeit wurde immer größer, so dass ich ab Ende des Jahres 1998 meine eigene Kanzlei, gelegen in ST.VITH, Klosterstrasse, 8 eröffnete.

Bis heute arbeite ich weiter in Assoziation mit Herrn R.A. DUMOULIN, so dass ich für Herrn Rechtsanwalt DUMOULIN vorrangig die Akten in deutscher Sprache behandle und auch dann plädiere.

News

 

Die Mahnung durch den Gerichtsvollzieher unterbricht den Lauf der Verjährung (Artikel 2244, §1, Absatz 1 des Zivilgesetzbuches) (24.10.2017)


Seit dem 2. Juli 2016, Datum des Inkrafttretens der neuen Artikel 1394/20 und folgende des Gerichtsgesetzbuches, kann die Eintreibung von unbestrittenen Geldforderungen mittels Mahnung durch den Gerichtsvollzieher erfolgen.

 

Diese Mahnung bewirkt von nun an eine Unterbrechung des Laufs der Verjährung, im gleichen Maße wie eine Ladung vor Gericht, ein Zahlungsbefehl oder eine Pfändung (Artikel 2244, §1, Absatz 1 des Zivilgesetzbuches).

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Bevorstehende Neuerungen im Bereich der unentgeltlichen Zuwendungen und des frei verfügbaren Vermögensteils (Artikel 913 und folgende des ZGB) (21.09.2017)


Mit Inkrafttreten der Artikel 46 und 48 des Gesetzes vom 31. Juli 2017, das für den 1. September 2018 vorgesehen ist, wird der frei verfügbare Vermögensteil des Verfügenden auf die Hälfte seines Vermögens begrenzt sein, ungeachtet der Anzahl der Nachkommen.

 

Außerdem wird der Pflichtteil der Verwandten in aufsteigender Linie abgeschafft, so dass der Verfügende diesbezüglich frei über sein Vermögen verfügen kann.

                                                                                                                                 weiter »


 

 

Die Ausschlagung der Erbschaft sowie die Annahme unter Vorbehalt der Inventarerrichtung kann nur noch vor dem Notar erfolgen (Artikel 107 und 108 des Gesetzes vom 06.07.2017 „Pot-pourri V“) (21.09.2017)


Ab dem 3. August 2017 muss die Ausschlagung der Erbschaft, sowie die Annahme einer Erbschaft unter Vorbehalt der Inventarerrichtung zwingend vor einem Notar erfolgen.

 

Die Möglichkeit eine entsprechende Erklärung bei der Kanzlei des Gerichts Erster Instanz, in dessen Bezirk der Erbfall eingetreten ist, zu machen, besteht nicht mehr.

                                                                                                                                  weiter »


 

 

 

Verpflichtung ab dem 01. März 2016 die Beschwerdegründe im Falle einer Berufung im Strafrecht anzugeben (Art. 89 Gesetz „Pot-pourri II“) (25.02.2016)


Jeder, der im Strafrecht Berufung einlegt, ist ab dem 1. März 2016 verpflichtet, präzise die Punkte der erstinstanzlichen Entscheidung vorzubringen, die man zu ändern wünscht, sowie die entsprechenden  Begründungen. Anderenfalls kann der Richter die Berufung für unzulässig erklären.

 

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Der Rekurs vor dem Rat für Ausländerstreitsachen wird teurer (08.07.2015)

 

Der Rekurs vor dem Rat für Ausländerstreitsachen wird ab sofort 186 Euro kosten, was eine Erhöhung um 11 Euro bedeutet. Die zu zahlende Eintragungsgebühr für eine Beitrittsantragschrift ist ebenfalls erhöht worden. Der Rat fordert einen Betrag in Höhe von 133 Euro anstatt 125 Euro.

 

 

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Wartezeit für die Entschädigung der Arbeitsunfähigkeit auf 12 Monate erhöht (Art. 154 – 156 und Art. 159 – 169 LP 2015) (21.01.2015)


Die Dauer der zu durchlaufenden Wartezeit, um Anrecht auf eine Entschädigung der Arbeitsunfähigkeit zu erhalten, ist verdoppelt worden.

 

Es ändert sich jedoch nichts in Bezug auf das Mutterschaftsgeld, auf die gewährten Entschädigungen während dem Vaterschaftsurlaub oder dem Geburtsurlaub, dem Adoptionsurlaub oder dem umgewandelten Mutterschaftsurlaub.

 

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Autonome Bewährungsstrafe um ein Jahr verschoben


Die Bewährung als autonome Strafe wird noch ein Jahr warten müssen. Das Verfahren wurde in der Tat auf spätestens den 1. Dezember 2015 verschoben.

 

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Überwachung mit Fußfessel ausgeweitet

Aus der Überwachung mit der elektronischen Fußfessel wird eine eigenständige, vollwertige Strafe.

 

Die Strafe per Fußfessel darf aber nur für Delikte zuerkannt werden, die mit maximal ein Jahr Gefängnis geahndet werden. Aus praktischen und finanziellen Gründen gilt als Untergrenze eine Haftstrafe von mindestens einem Monat. Für schwerere Delikte wie Totschlag, Vergewaltigung, oder Geiselnahme kommt ein Absitzen mit elektronischer Überwachung nicht infrage.

 

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